Fachdidaktik Kunst

Wintersemester 2017/2018

Prof. Dr. Johannes Kirschenmann
wissenschaftliche Mitarbeiterin Ann-Jasmin Ratzel / pädagogischer Mitarbeiter Dr. Ernst Wagner
Raum E.EG.18, Akademiestr. 4
Kontakt Telefon +49/89/38 52-135 / kirschenmann@adbk.mhn.de

Einführung in die Kunstpädagogik (Modul B.01.09)
Prof. Dr. Johannes Kirschenmann / Ann-Jasmin Ratzel, M. A.

Raum
E.O1.23, Akademiestr. 4 

Zeit
Donnerstag 9.30–11.00 Uhr, Beginn: 19.10.2017, weitere Termine nach Absprache

Die Veranstaltung besteht aus Vorlesungs- und Seminareinheiten. In der Vorlesung werden die Grundzüge eines kunstpädagogischen Konzeptes vorgestellt, das in Bezug auf gesellschaftliche und dort implizite jugendkulturelle Rahmungen auf Kunstunterricht zielt. Der seminaristische Anteil in der zweiten Semesterhälfte bietet einen Einblick in die theoretischen und methodischen Grundzüge des Fachs. Dazu gehören auch Übungen zur Recherche, dem Verfassen wissenschaftlicher Texte, Rhetorik und Präsentation. Ziel ist es, Grundkenntnisse in den Disziplinfeldern der Kunstpädagogik zu erlangen, ihren Beitrag zu einer allgemeinen Bildung zu erkennen und eine eigene Position zu finden.

Zeichnen, Malen, Kunstbetrachtung: historische Wurzeln heutiger fachdidaktischer Konzepte und ihrer Methoden (Modul B.10.09 / Modul B.03.09)
Prof. Dr. Johannes Kirschenmann

Raum
E.ZG.04, Akademiestr. 4
Zeit:
Donnerstag 14.00–16.00 Uhr, Beginn: 19.10.2017
Kontakt/Anmeldung
kirschenmann@adbk.mhn.de

In den Zwanzigerjahren wurde in der Fachzeitschrift „Kunst und Jugend“ heftig um Ziele und Methoden des Unterrichts im Fach Zeichnen (wie es damals hieß) gerungen. Im Seminar wird die Zeitschrift und andere historische Quellen in einen Bezug zu heutigen fachdidaktischen Konzepten gesetzt.
Um Anmeldung wird gebeten.

Utopien der Gesellschaft – Utopien der Kunst (Modul B.04.09 / Modul B.10.09)
Dr. Karin Hutflötz / Prof. Dr. Johannes Kirschenmann
Raum E.O2.29, Akademiestr. 4
Zeit
Mittwoch 10.00–12.00 Uhr, Beginn: 18.10.2017
Kontakt/Anmeldung
Karin.Hutfloetz@gmx.de  / kirschenmann@adbk.mhn.de

Thomas Morus entwarf 1516 mit seinem „Utopia“ das Bild einer idealen Gesellschaft, die allen anderen Visionen einer maximal gerechten und guten Gesellschaft seitdem den Namen gab. Seinen Vorläufer hat das westliche Denken in Utopien allerdings schon in Platons „Der Staat“ (verfasst ca. 500 v. Chr.), die erste Utopie einer idealen Gesellschaft, die aber bereits Grundzüge des Faschismus und Kommunismus vorwegnahm, wie sie im 20. Jahrhundert auftraten. Trotz hehrer Ideale ist der Umschlag von der Utopie zur Dystopie nie weit, schwanken Utopien – je mehr sie den Anspruch auf Realisierung erheben – stets zwischen Kitsch und Katastrophe. Dass das aber nicht das Ende der gesellschaftlichen Utopien bedeutet, sondern nur deren Neuverortung vom Denken in die Kunst verlangt, das zeigen z. B. Benjamin und Adorno in ihren ästhetischen Theorien ebenso wie die Kunst der Gegenwart es bezeugt. Im Seminar werden zunächst grundlegende Positionen der Gesellschaftsutopien vorgestellt. Auf diesem Hintergrund entfalten sich dann die vorab (im notwendigen Ausschnitt) vorgestellten Utopien der Kunst und Künstler/innen, die im Medium der Kunst zu jeder Zeit seit der Renaissance ihre Visionen einer künstlerisch inspirierten Utopie vorstellten. Vor allem die Aufbrüche im 20. Jahrhundert als Negation und Konstruktion bis hin zu Joseph Beuys sowie als jüngere Positionen Koki Tanaka, Julian Rosefeldts „Manifesto“ und Anne Imhofs „Faust“ werden einen zentralen Stellenwert im Seminar einnehmen.
Um Anmeldung wird gebeten.

Fachdidaktisches Seminar zum studienbegleitenden Praktikum (Modul B.02.09)
Dr. Ernst Wagner / Dr. Barbara Lutz-Sterzenbach
(für Beratung in der Schule Prof. Dr. Johannes Kirschenmann)

Raum
A.EG.01, Akademiestr. 2
Zeit
Dienstag 14.00–16.00 Uhr, 14-tägig, Beginn: 17.10.2017
Kontakt
wagner@adbk.mhn.de  / Baerbel.Lutz-Sterzenbach@gmx.de  / kirschenmann@adbk.mhn.de

I
m Seminar steht der Kunstunterricht, wie er im Praktikum erfahren wird, im Zentrum. Eigene Unterrichtserprobungen werden gemeinsam diskutiert im Hinblick auf fachdidaktische Systematik (z. B. Methoden, Bewertung) wie schulische Bedingungen (z. B. Lehrplan).
Punktuell wird auch Unterricht vor Ort in den Schulen besprochen und beraten.

Interkultur an der AdBK (Modul B.10.09)
Dr. Caroline Sternberg / Ann-Jasmin Ratzel, M. A. 
Mindestteilnehmerzahl 8, für alle Klassen 
Raum
E.ZG.04, Akademiestr. 4
Zeit
Mittwoch 10.00-13.00 Uhr, Beginn: 25.10.2017, weitere Termine 15.11., 13.12., 17.01.2018
Kontakt/Anmeldung
archiv@adbk.mhn.de 

Die Kategorien des „Eigenen“ und des „Fremden“ werden immer stärker diskutiert und vereinnahmt. Was aber geschieht zwischen diesen beiden Polen? Die Akademie als Ort des Austauschs und des Aufeinandertreffens verschiedener Positionen und Kulturen soll im Seminar genauer ins Visier genommen werden. Die Studierenden untersuchen Interkulturalität an der Akademie der Bildenden Künste heute. Eine zentrale Rolle übernehmen hierbei von den Studierenden geführte Interviews mit Zeitzeugen. Außerdem bietet das Akademiearchiv Möglichkeiten für Recherchen und dokumentarisches Material. Die Ergebnisse des Seminars werden in einer Veranstaltung der Öffentlichkeit präsentiert.

Medien/Kunst/Geschichte / Blockseminar (Modul C.01.09)
Katrin Kaschadt, M. A. (Lehrbeauftragte)
Begrenzte Teilnehmerzahl 15–18
Räume
E.O2.29, Akademiestr. 4
Zeit
1. Termin (Einführung): Freitag, 27.10.2017 13.30–16.00 Uhr
2. – 5. Termin: Freitag, 10.11., 01.12., 22.12.2017, 12.01.2018 jeweils 10.00–16.00 Uhr

Kontakt/Anmeldung
katrin.kaschadt@gmx.de  

Was genau unter „Medienkunst“ zu verstehen ist, darüber wird seit Jahren gestritten. Ist sie die Kunst des elektronischen und digitalen Zeitalters, Laboratorium für neue Bildtechnologien und ästhetische Strategien oder nur mehr ein von Museen am Leben erhaltener „Mythos“, um Ausstellungsräume publikumswirksam zu bespielen? 
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt sich mit der „Medienkunst“ ein sehr heterogenes Feld der künstlerischen Praxis, das die sogenannten „Neuen Medien“ ins Zentrum des künstlerischen Interesses rückt und deren technische Apparate, Infrastrukturen, Bedingungen und Ausdrucksformen erforscht: von Fotografie und Film über Intermedia, Fernseh- und Videokunst, Multimedia- und Soundinstallationen bis hin zur künstlerischen Auseinandersetzung mit digitalen Medien in Netzkunst, Hacktivism oder „Post Internet Art“.

Das Seminar vermittelt einen Überblick über die Entwicklung und spezifische Ästhetik dieser „Medienkunst“ von ihren Anfängen bis in die jüngste Gegenwart. Anhand ausgewählter Werke und Texte werden wichtige künstlerische Positionen analysiert, einschlägige Theorie-Diskurse beleuchtet und Vermittlungsstrategien vorgestellt. Die didaktischen Kompetenzen der Teilnehmer/innen sollen durch Bearbeitung und Präsentation eines ausgewählten Themas geschult werden; eine Einbindung praktischer gestalterischer Experimente ist erwünscht.
Bestandteil der Veranstaltung ist der Besuch einer aktuellen Ausstellung zum Thema in München zu Beginn des Semesters (wird in der ersten Sitzung vereinbart). Empfohlen wird die Teilnahme an einem Workshop zum Thema mit Volker Möllenhoff in der Studienwerkstatt für Neue Medien.

In der Bibliothek der AdBK sowie online wird ein Seminarapparat zur Verfügung gestellt.

Vermittlung planen und erproben: (schulische) Vermittlung planen und vorbereiten / Blockseminar (Modul B.04.09)
Clemens Höxter (Lehrbeauftragter)
Raum E.O2.29, Akademiestr. 4
Zeit
1. Termin: Freitag, 17.11.2017 14.00–19.00 Uhr/Samstag, 18.11.2017 10.00–17.00 Uhr
2. Termin: Freitag, 19.01.2018 14.00–19.00 Uhr/Samstag, 20.01.2018 10.00–17.00 Uhr

Anmeldung
Cl.Hoexter@gmx.de 
Aus den langjährigen Erfahrungen in der Ausbildung von Referendaren im Fach Kunst werden im Blockseminar die Grundlagen einer Unterrichtsplanung vorgestellt und an Beispielen zu den
curricularen Feldern erörtert. Zwischen dem ersten und zweiten Blocktermin arbeiten die Studierenden unter der Betreuung von Prof. Kirschenmann Unterrichtseinheiten aus, die im zweiten Block gemeinsam beraten werden und anschließend mit Materialien etc. als konkrete Unterrichtshilfe (z. B. auf DVD) allen Seminarteilnehmern/innen zur Verfügung stehen.

Geschlechter-Konstruktionen im Kunstunterricht (Modul B.03.09)
Dr. Anne Eßer (Lehrbeauftragte)
Raum E.O2.29 (1. Termin), E.O1.23 (2. Termin), Akademiestr. 4
Zeit
1. Termin: Freitag, 20.10.2017 14.00–19.00 Uhr/Samstag, 21.10.2017 10.00–17.00 Uhr
2. Termin: Freitag, 19.01.2018 15.00–20.00 Uhr/Samstag, 20.01.2018 10.00–17.00 Uhr

Anmeldung
erbeten: anneesser@gmx.de

In diesem Seminar sollen Unterrichtsideen und -entwürfe zu einem Thema entwickelt werden, für das in der didaktischen Aufbereitung immer noch Nachholbedarf besteht, obwohl es in der Lebenswelt Jugendlicher, in der Popkultur und der Gegenwartskunst eine bedeutende Rolle spielt: Geschlechter-Konstruktionen und -Identitäten.
Im ersten Block erfolgt nach einer Einführung in die Problematik die Recherche und Diskussion zu verschiedenen Aspekten des Themas in Gruppenarbeit: Geschlechter-Konstruktionen in der historischen Kunst und Gegenwartskunst, in der Jugendkultur, naturwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Positionen, Queertheorie etc. Ausgehend von den Ergebnissen der Arbeit im ersten Block werden anschließend als (Partner-)Hausarbeit Unterrichtsentwürfe erstellt (Sachanalyse und didaktische Fundierung, Stundenentwürfe für eine Klassenstufe).
Am dritten Seminartag zwischen den beiden Blocks erfolgt die Vorstellung und Besprechung der Unterrichtsentwürfe. Einige Unterrichtsideen werden als Micro-Teaching in der Seminargruppe durchgeführt.
Bis zum dritten Block können die Unterrichtsentwürfe u. U. in Schulklassen oder anderen Gruppen mit Jugendlichen erprobt werden, soweit dies organisatorisch möglich ist. Alternativ kann eine eigene künstlerische Bearbeitung des Themas durchgeführt werden.
Ziel ist die Veröffentlichung der Unterrichtsentwürfe, Unterrichtsberichte und Arbeitsergebnisse der ästhetischen Praxis in einem Themenheft der Fachzeitschrift KUNST + UNTERRICHT. Der Besuch der Ausstellung im „Haus der Kunst „Faktor X – das Chromosom der Kunst“ (29.07.–24.09.2017 vorab ist empfohlen).

Wie Architektur entsteht / Blockseminar (Modul B.02.09 / Modul B.03.10)
Robert Burghardt (Lehrbeauftragter)
Raum E.EG.28, Akademiestr. 4
Termine
Freitag/Samstag, 17./18.11.2017 und Freitag/Samstag, 19./20.01.2018 
jeweils 10.00–18.00 Uhr

Kontakt
rb@fzz.cc 
Im Seminar wollen wir uns den Disziplinen Architektur und Städtebau mit der Frage nach ihrer Wirksamkeit annähern.
In der Regel wird Architektur als Werk eines/r bestimmten Architekten/in wahrgenommen oder sie gehört zu einer anonymen Masse von Gebäuden ohne Autorenschaft. An ihrer Entstehung sind entgegen vielerlei Repräsentationen der Disziplinen immer viele beteiligt; sie ist sowohl Ergebnis der, als auch Intervention in die Verhältnisse, unter denen sie entsteht. Indem ich beispielhaft zeige, welche unterschiedlichen Positionen Architekten/innen zu diesem Verhältnis historisch eingenommen haben, möchte ich den Blick dafür schärfen, welche Akteure in der Produktion von Architektur beteiligt sind und wie sich die Idee gestalterischer Wirksamkeit von und durch Architektur immer wieder verschoben hat.
Ausgehend von der gemeinsamen Lektüre von Texten, die versuchen, das Terrain abzustecken und uns Begriffe architektonischer Wirksamkeit an die Hand geben, werden sich die Seminarteilnehmer/innen selbst historische und aktuelle Architekturbeispiele anschauen. In einer eigenen Recherche werden die Teilnehmer/innen des Seminars anhand von jeweils einer konkreten Architektur nachvollziehen, unter welchen ökonomischen, kulturellen, politischen und technischen Bedingungen diese jeweils entstanden ist, wie sich die Architektur darauf bezieht und wie sie in diese hineinwirken mochte/möchte.

Performance und Spiel / Seminar/Praktische Übung (Modul B.07.09)
Dr. Christa Sturm (Lehrbeauftragte) 
Raum E.O1.23, Akademiestr. 4
Termine Freitag, 27.10.2017, 17.11., 15.12., 12.01.2018 jeweils 15.00–19.00 Uhr, 
Samstag, 28.10.2017, 18.11., 16.12. jeweils 10.00–14.00 Uhr
Samstag, 13.01.2018 10.00–18.00 Uhr (Performance-Aktionstag)

Kontakt/Anmeldung
christasturm66@gmail.com

Das Seminar ist ein Mix aus theoretischer Einführung, performativen Übungen, didaktisch-methodischen Anwendungen und konzeptioneller Erarbeitung wie Durchführung von Performances. Ursprünge und aktuelle Performances werden betrachtet und analysiert sowie Performance-Trainings – auch im öffentlichen Raum – durchgeführt. Mittels Foto- und Videoaufnahmen werden Aspekte von Performancekunst gemeinsam erörtert. Ziele sind das Erstellen eines künstlerisch-prozesshaften Konzepts und Anwendungen wie Umsetzungsbeispiele für den Kunstunterricht.

Druckkoffer – Drucken als experimentelle künstlerische Gestaltung in der Schule  
(Modul B.10.09)  
Sabrina Grünauer (Lehrbeauftragte)  

Begrenzte Teilnehmerzahl
8  
Raum
E.ZG.04, Akademiestr. 4  
Zeit
Donnerstag 10.00–12.00 Uhr, Beginn: wird noch bekannt gegeben (Werkstatttermine und Exkursionen nach Vereinbarung)
Kontakt sabrina.gruenauer@gmx.net  

Wie lässt sich Druckgrafik in der Schule erfolgreich verwirklichen?  
Wir erarbeiten Varianten der klassischen Druckgrafik, die sich mit geringem Aufwand im Unterricht umsetzen lassen. Dabei stehen experimentelle Ansätze und Möglichkeiten der methodisch-didaktischen Vermittelbarkeit praxisbezogen im Vordergrund. Wir erforschen, wie persönliche künstlerische und experimentelle Herangehensweisen, verbunden mit Anforderungen der jeweiligen Traditionen der Verfahren, umsetzbar sind. Es entsteht ein eigenes drucktechnisches Forschungsprojekt und eine Applikation für den späteren Unterricht, im Sinne eines grafischen Methodenköfferchens. Die Frage nach Materialien, Werkzeug und Vorgehensweisen, die funktionale Aspekte leichter und effizienter umsetzen lassen, führt dazu, Druckgrafik als methodische Improvisation im Sinne eines prozesshaften Versuchs zu verstehen.

Werkanalyse: Sehen – Verstehen / Seminar (Modul B.08.09)  
Tina Hudelmaier, M. A. (Lehrbeauftragte)  
Begrenzte Teilnehmerzahl 15  
Ort/Treffpunkt
Pinakotheken (erster Treffpunkt wird noch bekannt gegeben)  
Zeit
Freitag 10.00–13.00 Uhr, Beginn: 27.10.2017  
Kontakt/Anmeldung
tinahudelmaier@yahoo.de  

Auf Basis der Werk-/Kontext-Analyse bietet das Seminar einen Zugang zu einem ganzheitlich ausgerichteten „Werkverständnis“, das sowohl das Werk als solches sowie dessen Kontext einbezieht. Dabei werden Werk und Kontext im Prozess des „Werkverstehens“ auf methodischer Ebene zunächst als zwei klar voneinander zu unterscheidende Kategorien behandelt und erst im Schritt der eigentlichen Analyse zusammengeführt, was eine potenzielle „Unschärfe“ in der Betrachtung reduziert und verborgene Erkenntnishorizonte eröffnen kann. Im Seminarverlauf werden Originalwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert in den Münchner Museen vor Ort phänomenologisch, das heißt unter Ausblendung jeglichen kontextuellen Blickfilters, betrachtet. Im Anschluss werden die am und aus dem Werk herausgearbeiteten strukturellen Kategorien mit dem Feld möglicher Kontexte sowie kunst- und kulturgeschichtlicher Deutungsmuster in Beziehung gesetzt.  
Bitte Anmeldung per E-Mail, da mögliche Terminänderungen so allen Teilnehmern/innen mitgeteilt werden können.

Werkanalyse und werkanalytisches Zeichnen / Seminar (Modul B.08.09)  
Prof. Dr. Andreas Kühne (Lehrbeauftragter)  

Ort/Treffpunkt
Foyer der Neuen Pinakothek  
Zeit
Mittwoch 10.15–12.00 Uhr, Beginn: 18.10.2017  
Kontakt
A.Kuehne@lrz.uni-muenchen.de

Durch präzises und differenziertes Sehen von einzelnen Bildern und Plastiken sowie Werkgruppen und die Diskussion der gemachten Seherfahrungen wird die Formanalyse geübt. Stilgeschichtliche Verortungen und Interpretationen sowie weitergehende ikonologische Studien vertiefen im Einzelfall die Werkanalyse. Die Lehrveranstaltung findet in der Regel vor Originalen im Museum statt.  
Das werkanalytische Zeichnen ergänzt die theoretische Analyse. Hier soll durch zeichnerische Strukturanalysen, Kontrastzeichnungen, Detailzeichnungen und die Analyse der Farbsequenzen ein künstlerischer Dialog mit den Kunstwerken geführt werden, der in der Regel ebenfalls vor Originalen stattfindet.

Werkanalyse und werkanalytisches Zeichnen / Seminar (Modul B.08.09)  
Dr. Ernst Wagner  

Begrenzte Teilnehmerzahl
12  
Ort
A.EG.01, Akademiestr. 2 und in verschiedenen Museen  
Zeit
Dienstag 10.30–12.30 Uhr, Beginn: 17.10.2017  
Kontakt/Anmeldung
wagner@adbk.mhn.de 

Im Seminar werden analytische Verfahren sowohl sprachlich wie bildnerisch vor originalen Werken erprobt. Ikonologische und rezeptionsgeschichtliche Ansätze vertiefen die gewonnenen Erkenntnisse – v. a. im Hinblick auf Vermittlung in der Schule wie in außerschulischen Lernfeldern (z. B. Museumspädagogik). In Ergänzung zu den Parallelangeboten werden auch Design und Architektur Gegenstand des Seminars sein.  
Anmeldung per E-Mail ist erforderlich.

Zeichnung als Medium (für Studierende der Kunstpädagogik; offen auch für freie Klassen)  
(Modul B.11.09)  
Nina Annabelle Märkl (Lehrbeauftragte)  
Raum A.EG.01, Akademiestr. 2  
Zeit
Freitag 14.15–17.15 Uhr (ca. 14-tägig), Beginn: 20.10.2017  
Kontakt/Anmeldung
ninaannabellemaerkl@gmail.com   

Das Praxisseminar Zeichnung richtet sich vor allem an Studierende der Kunstpädagogik und Studierende, die sich grundsätzlich mit dem Medium Zeichnung beschäftigen wollen.  
Ziel des Seminars ist es, Grundlagen des Zeichnens sowie die eigenen zeichnerischen Grenzen und Möglichkeiten auszuloten, zu formulieren und zu erweitern. Es geht dabei sowohl um zeichnerische Grundlagen und Fähigkeiten als auch um Fragestellungen, mit denen sich speziell das Medium Zeichnung beschäftigt oder beschäftigen kann. Ebenso geht es darum, im Hinblick auf die Vorbereitung fürs Examen Strategien zu entwickeln, die eigene bildnerische Herangehens- und Denkweise in Zeichnung zu übersetzen.
Im Wintersemester wird neben dem Beginn der Examensvorbereitung auch experimentell an der individuellen Weiterentwicklung zeichnerischer Fragestellungen gearbeitet.

Bitte Anmeldung per E-Mail, da die folgenden Termine und mögliche Änderungen so allen Teilnehmern/innen mitgeteilt werden können.

Basisqualifikation „Bildnerisches Gestalten“ (Modul A.03.09)  
Nina Annabelle Märkl (Lehrbeauftragte)  
Raum A.EG.01, Akademiestr. 2  
Zeit
Freitag 10.15–14.15 Uhr, Beginn: 20.10.2017  
Kontakt/Anmeldung
ninaannabellemaerkl@gmail.com  
Im zweisemestrigen Seminar werden anhand verschiedener Übungen, die oftmals von der Zeichnung ausgehend verschiedene Erfahrungen in Fläche und Raum ermöglichen, grundlegende bildnerische Fragestellungen entwickelt und behandelt. Das Seminar richtet sich an Studierende, die am Beginn ihres Studiums stehen.  
Das Seminar versteht sich als Ort, an dem verschiedene Instrumente bildnerischen Gestaltens und Betrachtens erprobt werden, sowohl im Hinblick auf zeichnerische Werkzeuge und Ausdrucksmittel als auch Material für plastische Gestaltung. Wir werden sowohl an der Akademie als auch in Museen und an verschiedenen anderen Orten in der Stadt arbeiten, meist einzeln, manchmal auch interaktiv, zwischen Fläche, Raum und unterschiedlichen Funktionen der Zeichnung und Betrachtung hin und her springend.

Ebenso wird individuell die Arbeit in den Studienwerkstätten, zum Beispiel für Druck- und Maltechnik, Teil des Seminars sein. Ziel dabei ist es, die Bandbreite der eigenen Blickwinkel, Techniken und Fragestellungen als Teil des bildnerischen Prozesses zu erweitern und Neugier für die Vielfalt der sich daraus eröffnenden Herangehensweisen zu entwickeln. Ebenso werden im Seminar individuelle Projekte und ans Seminar gekoppelte Themen einzeln und in der Gruppe vorgestellt, besprochen und bearbeitet.  
Bitte Anmeldung per E-Mail, da mögliche Terminänderungen so allen Teilnehmern/innen mitgeteilt werden können. Dieses Seminar richtet sich vor allem an Studienanfänger/innen Kunstpädagogik.