Fachdidaktik Kunst

Sommersemester 2017  

Prof. Dr. Johannes Kirschenmann
wissenschaftliche Mitarbeiterin Ann-Jasmin Ratzel / pädagogischer Mitarbeiter Dr. Ernst Wagner
Raum E.EG.18, Akademiestr. 4
Kontakt Telefon +49/89/38 52-135 / kirschenmann@adbk.mhn.de

Geschichte und Aktualität fachdidaktischer Positionen (Modul B.09.09)
Vorlesung mit Seminar (nicht nur) für Examenskandidaten/innen 
Prof. Dr. Johannes Kirschenmann

Raum E.O1.23 (Vorlesung), E.O2.29 (Kolloquium), Akademiestr. 4
Zeit Donnerstag 9.30–11.00 Uhr, anschließend Kolloquium für ausgewählte Fragen,
Beginn: 27.04.2017
Kontakt kirschenmann@adbk.mhn.de

Die Geschichte der Fachdidaktik (in bildungsphilosophischer Perspektive) reicht zurück bis zu Schillers Briefen zur Ästhetischen Erziehung, über das 19. Jahrhundert zu den dann komplexeren Konzepten in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ausführlich werden die gegenwärtigen Konzepte erörtert. Diese Vorlesung dient auch der Vorbereitung der Modulprüfung „Grundlagen der Kunstpädagogik und Fachdidaktik Kunst II“.


Fachdidaktisches Seminar zum studienbegleitenden Praktikum (Modul B.02.09)
Dr. Barbara Lutz-Sterzenbach / Prof. Dr. Johannes Kirschenmann

Raum E.O1.23, Akademiestr. 4
Zeit Dienstag 14.00–16.00 Uhr, Beginn: 25.04.2017
Kontakt Baerbel.Lutz-Sterzenbach@gmx.de / kirschenmann@adbk.mhn.de 

Im Seminar stehen Schule und Kunstunterricht auf dem Hintergrund der Erfahrungen aus dem Praktikum auf einem diskursiven Prüfstand. Eigene Unterrichtserprobungen werden gemeinsam vorbereitet und erörtert. Dazu gehören auch eine kritische Sichtung des Lehrplanes, Fragen der Methodik, der Bewertung etc. Mithilfe einer Videoaufzeichnung von Kunstunterricht werden gemeinsame Analysen erörtert.


.. und sie tun es doch! Kinderzeichnung und jugendkultureller Ausdruck / Seminar (Modul B.03.09)
Dr. Anna-Maria Schirmer (Lehrbeauftragte)

Raum E.ZG.04, Akademiestr. 4
Zeit Freitag 9.00–13.00 Uhr, Beginn: 28.04.2017, weitere Termine 05.05., 12.05., 19.05., 26.05. 
Kontakt annaschirmer@me.com

Immer wieder begegnet man der Sorge, die heranwachsende Generation sei zu unkreativ und verbrächte zu viel Zeit mit Computerspielen und Ähnlichem und zu wenig Zeit mit dem bildnerischen Gestalten. Gestalten Kinder und vor allem Jugendliche wirklich nicht mehr? Oder haben Sie vielleicht nur andere Ausdruckswege?

In diesem Seminar wollen wir selbst Hand anlegen, und den Gestaltungspfaden der heranwachsenden Generation folgen. Dazu werden wir Mal- und Zeichenbücher, Bastelanleitungen, Top-Model-Klebehefte und diverse Online-Tutorials etwa zum Mangazeichnen im Selbstversuch unter die Lupe nehmen. Im Rückgriff auf relevante Fachliteratur werden wir die Phänomene, die uns begegnen, reflektieren und gemeinsam Unterrichtsideen entwickeln, die diesem veränderten Gestaltungsverhalten Rechnung tragen.


documenta Kassel, Skulptur Münster, Biennale Venedig – Kontexte, Künstler, Konzepte
(Modul D.04.09 / Modul D.05.09 / Modul B.04.09)
Prof. Dr. Florian Matzner / Prof. Dr. Johannes Kirschenmann

Raum E.O1.23, Akademiestr. 4
Zeit Mittwoch 18.00 Uhr, Beginn: 26.04.2017
Kontakt matzner@adbk.mhn.de / kirschenmann@adbk.mhn.de

Der Kunstsommer 2017 findet so nur alle zehn Jahre statt, wenn die documenta in Kassel und die Skulptur-Projekte in Münster am 10. Juni ihre Pforten öffnen, flankiert von der Kunstbiennale in Venedig und der Kunstmesse Art Basel. Das über zwei Semester angelegte Seminar widmet sich der Geschichte der Großausstellungen in Europa, untersucht die konzeptuellen Entwicklungen seit den 50er Jahren bis heute und beleuchtet die wichtigen künstlerischen Strömungen, die von Kassel und Münster ausgingen und bis heute ausgehen. Während das Wintersemester eher 
historisch ausgelegt ist, schließen sich im Sommersemester eine Vortragsreihe sowie die fünf­tägige Exkursion nach Kassel und Münster Ende Juni an.


Kunstvermittlung und Praxisprojekte zur Jahresausstellung 2017 (Modul B.04.09)
Ann-Jasmin Ratzel, M. A. 

Raum E.ZG.04, Akademiestr. 4
Zeit Donnerstag 10.00–12.00 Uhr, Beginn: 27.04.2017 
Kontakt ratzel@adbk.mhn.de

Das Seminar bietet Einblicke in museumspädagogische Methoden und Ansätze. Da für die Kunstvermittlung der Dialog vor den Originalen unumgänglich ist, findet die erste Hälfte des Seminars in Münchner Museen und Galerien statt. Hier gemachte Erfahrungen fließen im Anschluss mit in die Konzeption und Durchführung eines Vermittlungsprogramms für die Jahresausstellung 2017 ein.

Praxis des Kunstlerers! (Modul B.04.09 und Modul B.01.09)
Prof. Dr. Johannes Kirschenmann / Ann-Jasmin Ratzel, M. A. 

Raum E.ZG.04, Akademiestr. 4
Zeit Dienstag 16.00–18.00 Uhr, Beginn: 02.05.2017 
Kontakt kirschenmann@adbk.mhn.de / ratzel@adbk.mhn.de

Was macht eigentlich guten Kunstunterricht aus? Wie bereite ich mich richtig vor, was sind die Ziele eines guten Kunstunterrichts? In diesem Seminar berichten aus ihrer Praxis in der Figur des Kunstlerers als kongenialer Doppelqualifikation aus Künstler/in und Lehrer/in mehrere Kolleginnen und Kollegen aus Gymnasien an sechs Terminen. Hierzu gilt es einen erkenntnisstiftenden und diskursiven Fragenkatalog zu entwickeln, den vielleicht kein Lehrbuch beantworten kann. Interviews, Moderation und Diskussion liegen in studentischer Hand.


Medien/Kunst/Geschichte / Blockseminar (Modul C.01.09)
Katrin Kaschadt, M. A. (Lehrbeauftragte)

begrenzte Teilnehmerzahl 15-18
Raum E.O2.29, Akademiestr. 4
Termine Freitag, 28.04.2017 13.30–16.00 Uhr (Einführung),
weitere Termine: 05.05., 19.05., 23.06., 30.06. jeweils 10.00–16.00 Uhr
Kontakt/Anmeldung erbeten unter katrin.kaschadt@gmx.de

Was genau unter „Medienkunst“ zu verstehen ist, darüber wird seit Jahren gestritten. Ist sie die Kunst des elektronischen und digitalen Zeitalters, Laboratorium für neue Bildtechnologien und ästhetische Strategien oder nur mehr ein von Kuratoren am Leben erhaltener „Mythos“, um Ausstellungsräume publikumswirksam zu bespielen?

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelt sich mit der „Medienkunst“ ein sehr heterogenes Feld der künstlerischen Praxis, das die sogenannten „Neuen Medien“ ins Zentrum des künstlerischen Interesses rückt und deren technische Apparate, Infrastrukturen, Bedingungen und Ausdrucksformen erforscht: von Fotografie und Film über Intermedia, Fernseh- und Videokunst, Multimedia- und Soundinstallationen bis hin zur künstlerischen Auseinandersetzung mit digitalen Medien in Netzkunst, Hacktivism oder „Post Internet Art“.

Das Seminar vermittelt einen Überblick über die Entwicklung und spezifische Ästhetik der „Medienkunst“ von ihren Anfängen bis in die jüngste Gegenwart. Anhand ausgewählter Werke und Texte werden wichtige künstlerische Positionen analysiert, einschlägige Theorie-Diskurse beleuchtet und Vermittlungsstrategien vorgestellt. Die didaktischen Kompetenzen der Teilnehmer/innen sollen durch Bearbeitung und Präsentation eines ausgewählten Themas geschult werden; eine Einbindung praktischer gestalterischer Experimente ist erwünscht. Bestandteil der Veranstaltung ist der Besuch einer aktuellen Ausstellung. Empfohlen wird die Teilnahme an einem Workshop zum Thema mit Volker Möllenhoff in der Studienwerkstatt für Neue Medien. In der Bibliothek der AdBK sowie online wird ein Seminarapparat zur Verfügung gestellt.


Performance und Spiel / Seminar, Praktische Übung (Modul B.07.09)
Dr. Christa Sturm (Lehrbeauftragte) 

Teilnehmerzahl 15
Raum E.O1.23, Akademiestr. 4 
Termine Freitag, 28.04.2017, 05.05., 19.05., 02.06., 23.06., 30.06., 07.07., 14.07. 
jeweils 15.00–19.00 Uhr
Samstag, 15.07. 10.00–18.00 Uhr (PerformanceAktionsTag)
Kontakt christasturm66@gmail.com

Das Seminar ist ein Mix aus theoretischer Einführung, performativen Übungen, didaktisch-methodischen Anwendungen und konzeptioneller Erarbeitung wie Durchführung von Performances. Ursprünge und aktuelle Performances werden betrachtet und analysiert sowie Performance-Trainings – auch im öffentlichen Raum – durchgeführt. Mittels Foto- und Videoaufnahmen werden Aspekte von Performancekunst gemeinsam erörtert. Ziele sind das Erstellen eines künstlerisch-prozesshaften Konzepts und Anwendungen wie Umsetzungsbeispiele für den Kunstunterricht.


Umwelt und Produktgestaltung / Blockseminar (Modul B.06.09)
Dr. Severin Zebhauser (Lehrbeauftragter)

Raum E.ZG.04, Akademiestr. 4
Termine Freitag, 05.05.2017 14.00–19.00 Uhr, Samstag, 06.05. 10.00–17.00 Uhr, 
Mittwoch, 21.06. 17.00–20.00 Uhr, Donnerstag, 22.06. 17.00–20.00 Uhr, 
Freitag, 23.06. 14.00–19.00 Uhr
Kontakt severin.zebhauser@gmx.de

Es werden Grundlagen der Designtheorie (Begriff, Bewertungskriterien, Produktsprache, Methodologie, Analyse und Interpretation) und deren Verwendung in der Schule erarbeitet und vermittelt. Im Rahmen des Kurses wird ein Objekt entworfen und gebaut. Weiterhin ist ein Ausstellungsbesuch geplant. 


Werkanalyse und werkanalytisches Zeichnen / Seminar (Modul. B.08.09)
Prof. Dr. Andreas Kühne (Lehrbeauftragter)

Ort/Treffpunkt Foyer der Neuen Pinakothek
Zeit Mittwoch 10.00–12.00 Uhr, Beginn: 26.04.2017
Kontakt A.Kuehne@lrz.uni-muenchen.de

Durch präzises und differenziertes Sehen von originalen Werken und Werkgruppen wird die Formanalyse geübt. Stilgeschichtliche Verortungen und Interpretationen sowie weitergehende ikonologische Studien vertiefen im Einzelfall die Werkanalyse. Die Arbeit findet in der Regel vor dem Original statt. 

Das werkanalytische Zeichnen ergänzt die theoretische Betrachtungsanalyse. Hier soll durch zeichnerische Strukturanalysen, Kontrastzeichnungen und die Analyse der Farbsequenzen ein künstlerischer Dialog mit den Kunstwerken geführt werden. In der Regel wird vor den Originalen gezeichnet. 


Werkanalyse: Sehen – Verstehen / Seminar (Modul. B.08.09)
Werk/Kontext-Analyse von und an Originalwerken der Münchner Museen
Tina Hudelmaier, M. A. (Lehrbeauftragte)

begrenzte Teilnehmerzahl 15
Ort Pinakotheken
Zeit Freitag 10.00–12.00 Uhr, Beginn: 28.04.2017, erster Treffpunkt wird noch bekannt gegeben
Kontakt/Anmeldung tinahudelmaier@yahoo.de

Auf Basis der Werk/Kontext-Analyse bietet das Seminar einen Zugang zu einem ganzheitlich ausgerichteten „Werkverständnis“, das sowohl das Werk als solches sowie dessen Kontext einbezieht. Dabei werden Werk und Kontext im Prozess des „Werkverstehens“ auf methodischer Ebene zunächst als zwei klar voneinander zu unterscheidende Kategorien behandelt und erst im Schritt der eigentlichen Analyse zusammengeführt, was eine potentielle „Unschärfe“ in der Betrachtung reduziert und verborgene Erkenntnishorizonte eröffnen kann. Im Seminarverlauf werden Originalwerke aus dem 19. und 20. Jahrhundert in den Münchner Museen vor Ort phänomenologisch, das heißt unter Ausblendung jeglichen kontextuellen Blickfilters, betrachtet. Im Anschluss werden die am und aus dem Werk herausgearbeiteten strukturellen Kategorien mit dem Feld möglicher Kontexte sowie kunst- und kulturgeschichtlicher Deutungsmuster in Beziehung gesetzt. 

Bitte Anmeldung per E-Mail, da mögliche Terminänderungen so allen Teilnehmern/innen mitgeteilt werden können.


Basisqualifikation Bildnerisches Gestalten (Modul A.03.09)
Nina Annabelle Märkl (Lehrbeauftragte)

Teilnehmerzahl 15 (Studierende der Kunstpädagogik)
Raum A.EG.01, Akademiestr. 2
Zeit Freitag 10.00–14.00 Uhr, Beginn: 28.04.2017
Kontakt/Anmeldung ninaannabellemaerkl@gmail.com 

Im Seminar werden anhand verschiedener Übungen, die oftmals von der Zeichnung ausgehend verschiedene Erfahrungen in Fläche und Raum ermöglichen, grundlegende bildnerische Fragestellungen behandelt. 

Das Seminar versteht sich als Ort, an dem verschiedene Instrumente bildnerischen Gestaltens und Betrachtens erprobt werden, sowohl im Hinblick auf zeichnerische Werkzeuge und Ausdrucksmittel als auch Material für plastische Gestaltung. 

Wir werden sowohl an der Akademie als auch in Museen und an verschiedenen anderen Orten in der Stadt arbeiten, manchmal auch interaktiv, zwischen Fläche, Raum und unterschiedlichen Funktionen der Zeichnung und der Betrachtung hin und her springend. Ebenso wird die Arbeit in den Werkstätten für Druck- und Maltechnik Teil des Seminars sein. 

Ziel dabei ist es, die Bandbreite der eigenen Blickwinkel, Techniken und Fragestellungen zu erweitern, die den künstlerischen Prozess ausmachen und Neugier für die Vielfalt der Techniken zu entwickeln. Im Sommersemester knüpft das Seminar an die Themen und Projekte an, die im Semester zuvor begonnen wurden.

Bitte Anmeldung unbedingt verbindlich per E-Mail, da mögliche Terminänderungen so allen Teilnehmern/innen mitgeteilt werden können.


Zeichnung als Medium (Modul B.11.09) 
Nina Annabelle Märkl (Lehrbeauftragte)

Teilnehmerzahl 15 (für Studierende der Kunstpädagogik; offen auch für freie Klassen)
Raum A.EG.01, Akademiestr. 2
Zeit Freitag 14.15–17.15 Uhr, Beginn: 28.04.2017 
Kontakt/Anmeldung ninaannabellemaerkl@gmail.com

Das Seminar richtet sich vor allem an Studierende der Kunstpädagogik und Studierende, die sich grundsätzlich mit dem Medium Zeichnung beschäftigen wollen. 

Ziel des Seminars ist es, Grundlagen des Zeichnens sowie die eigenen zeichnerischen Grenzen und Möglichkeiten auszuloten, zu formulieren und zu erweitern. Es geht dabei sowohl um zeichnerische Grundlagen und Fähigkeiten als auch um Fragestellungen, mit denen sich das Medium Zeichnung beschäftigt. Im kommenden Semester richtet es sich vor allem an die Examenskandidaten/innen. Es geht vor allem darum, im Hinblick auf die Vorbereitung fürs Examen Strategien dafür zu entwickeln, die eigene bildnerische Herangehens- und Denkweise in Zeichnung zu übersetzen. Dazu werden gezielt die für die Examensprüfung wichtigen Themen behandelt. 

Bitte Anmeldung per E-Mail, da die folgenden Termine und mögliche Änderungen so allen Teilnehmern/innen mitgeteilt werden können.